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BLECHARBEITEN


Wer nach dem Motto "Only Steel is Real" lebt, weiß dass im Kampf gegen Rost und Beulen Blecharbeiten anfallen. Sämtliche Blecharbeiten werden in unserer Werkstatt durchgeführt. Dabei werden die beschädigten bzw. anfälligen Bleche auf Stabilität, Dicke und Verformung geprüft. Durch das Einschweißen neuer Bleche, Dengel- und Fräsarbeiten werden diese instand gesetzt. Bei Unfallfahrzeugen oder stark korrodierten Blechteilen ist es auch möglich komplette Rahmenteile, wie das Beinschild oder Trittblech, zu tauschen.



Die Rahmenbauteile werden von uns geprüft. Hier ist besonders darauf zu achten, dass die für Rost anfälligen Bereiche, wie Federbeinaufnahme, Tunnel oder der untere Bereich des Beinschildes, noch die geforderte Steifigkeit des Rahmens gewährleisten.


Vor der Instandsetzung wird immer auf Verzug geachtet, da schon wenige Millimeter reichen, dass die Vespa nicht mehr geradeaus fährt. Bei oftmals nicht gerader Lenksäule und defekten Silentblöcken im Motor, ist es sehr aufwendig auch teilweise nicht möglich, das Fahrzeug entsprechend zu prüfen. Aufgrund einer Vielzahl komplett verzogener Fahrzeuge haben wir ausreichend Erfahrung gesammelt und immer eine zufriedenstellende Lösung gefunden.
Diese Fahrzeuge müssen aufwendig zerlegt, begradigt und wieder montiert werden. Bei Vespen die besonders alt sind z.B. aus den 1950er oder 1960er Jahren, macht diese aufwendige Reparatur Sinn.
Bei der Vorgehensweise werden nach der Demontage die Rahmenbauteile vor der Bearbeitung gesandstrahlt. Durch das Strahlen von Innen und Außen wird ersichtlich, in welchem Ausmaß die Bearbeitung statt findet.

Nach Fertigstellung der Blech- und Anpassungsarbeiten wird der Rahmen zusammen mit den Blechteilen nochmals gestrahlt und umgehend grundiert, damit es zu keiner Flugrostbildung kommt.

Ein sandgestrahltes Blech ist extrem rostanfällig und sollte nicht länger als einen Tag unversiegelt gelagert werden. Selbst das Anfassen mit bloßen Händen bildet einen rostigen Handabdruck. Nach dem zweiten Sandstrahlen wird der Rahmen, dann ohne jeglichen Kontakt mit der Haut, sofort durch eine Grundierung versiegelt.



Sehr arbeitsintensiv ist das Zuschweißen von alten Rahmenlöchern. Um diese Löcher herum ist das Material oft weggerostet d.h. es ist nur noch einige zehntel Millimeter dünn.
Das Einsetzen von handgefertigten Reparaturblechen ist an dieser Stelle sinnvoll.




Bei der Lambretta ist ein sogenannter Dry Build sehr wichtig. Hier werden die Bauteile, z.B. Rahmen und Rahmenstreben, mit dem Beinschild vor der Lackierung angepasst. Rahmenstreben sind sehr oft verzogen und die Befestigungslöcher passen nicht.



Sonderwünsche wie das Platzschaffen eines großen Ansaugstutzens (für den Rennsport) werden gerne umgesetzt. Dabei wird die Stabilität natürlich beachtet, denn es soll zu keinen Rahmenrissen kommen.

Im Jahre 1999 haben wir erstmals einen Lambretta Rohrrahmen aus Aluminium nachgebaut - erfolgreich gewann diese Lambretta einige Rennen.


 
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